Noch mehr Unterstützung nötig!

Immer noch warten 21 kambodschanische Arbeitsrechtsaktivist/innen auf eine Entlassung aus der Haft. Weltweite Proteste vor den Botschaften Kambodschas haben offenbar noch nicht genügend Druck auf die Autoritäten ausgeübt.

 

In der deutschen Öffentlichkeit ist die Repression gegen den Kampf für einen menschenwürdigen Lohn in dem südostasiatischen Land nach den tödlichen Schüssen Anfang Januar schnell wieder aus den Schlagzeilen verschwunden. Mehr öffentliche Aktionen, Briefe an Zeitungen und die Botschaft (Musterbrief) könnten daran etwas ändern.

 

Deutschland ist nach den USA und Singapur der drittwichtigste Absatzmarkt von Produkten (vor allem Bekleidung und Schuhe) aus Kambodscha. Schaut bitte mal auf die Etiketten in Shirts und Schuhen!

 

Einige deutsche Unternehmen (adidas, Puma, Tchibo ..) haben gemeinsam mit anderen Markenfirmen den Aufruf der globalen Gewerkschaftsverbände an die kambodschanische Regierung unterstützt, die tödlichen Übergriffe auf die protestierenden ArbeiterInnen zu untersuchen. Ihr Einsatz für die Freilassung der Gefangenen wäre sicher wertvoll.

 

Mit Posts auf den Seiten von Unternehmen, die in Kambodscha fertigen lassen,  auf der Facebook Seite des Premierministers Hun Sen oder der Clean Clothes Campaign könnt Ihr Eure Solidarität zeigen.

 

Unterschreibt und verbreitet die Petition auf Change.org !