Kambodschas wichtigste Abnehmer – H&M, Zara, Levi’s und GAP – verdienten in 2012 zusammen 4,5 Mrd. EUR. Dieser Profit hat seinen Preis.
Film (2012) „Ein Lohn, von dem man leben kann“

 

Näherinnen in Kambodscha bleibt oft nur ein Dollar am Tag, um sich zu ernähren. Viele ArbeiterInnen leiden deshalb unter Mangelernährung. Nicht selten werden sie während der Arbeit ohnmächtig; die IAO (Internationale Arbeitsorganisation der UN) berichtet allein für 2012 von 2.400 Fällen. Sowohl ArbeiterInnen, Gewerkschafter und Arbeitsrechtsaktivisten, als auch internationale Arbeitsrechtsexperten (z.B. von der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO)) kommen in dem Film zu Wort.
In den meisten Ländern, in denen Bekleidung und Textilien produziert werden, sind die Löhne der ArbeiterInnen meilenweit von einem Existenzlohn entfernt, auch in Kambodscha, wo der gesetzliche Mindestlohn 61US-Dollar pro Monat beträgt. Das reicht nicht, um die Lebenshaltungskosten zu decken. Arbeiterinnen und Arbeiter müssen Überstunden leisten, damit der Lohn ausreicht. Sie können sich und ihre Familien nicht gesund ernähren und sich auch keine genügende medizinische Versorgung leisten.
Die CCC fordert Modehäuser auf, sich für eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes auf 150 US-Dollar einzusetzen und damit die Forderung kambodschanischer Gewerkschaften zu unterstützen.