“Standortwettbewerb” mal ganz konkret! Die französischen Kolleg*innen machen klar, was durch die Konkurrenz um die Aufträge der Markenfirmen passiert:

Mindestlöhne unter der Armutsgrenze!

Schnäppchen auf Kosten der Arbeiter*innen und ihrer Familien!

Arbeiter*innen im Ausverkauf: Auf der Internetseite www.quiestlamoinschere.org   (“Wer ist die Billigste?”)  zeigen Aktivist*innen der französischen CCC vom Collectif Ethique sur l’Etiquette wie sehr die üblichen Löhne in der Modebranche unter dem existenzsichernden Basisbedarf liegen.

Sie bringen die Realität der Fabriken in die schicken Läden in unseren Einkaufszonen und zeigen mit ihren Etiketten wie im globalen Konkurrenzdruck den Näher*innen buchstäblich die Schlinge der Armut um den Hals gelegt wird ..

 affiche_ESE_soldeesViele Menschen beteiligen sich an der Aktion und laden ihre Fotos auf die Facebookseite von Collectif Ethique sur l’Etiquette hoch oder teilen sie bei tumblr oder twitter.

Es gibt auch drei spannende Videoclips zu dieser Kampagne:

* “Arbeitsmarkt in der Modebranche”

* Hintergründe zum Existenzlohn

* Flash Mob in den Läden