Was sie sagen

„Wir setzen in unserer internationalen Lieferkette den BSCI Verhaltenskodex um. Der Kodex schreibt die Bezahlung des gesetzlichen Mindestlohnes vor. Dieser Lohn sollte die Grundbedürfnisse der ArbeiterInnen decken und darüber hinaus einen frei verfügbaren Betrag beinhalten. Da dies oft nicht der Fall ist, arbeitet die BSCI auf die Bezahlung eines Existenzlohnes hin. Wir sind überzeugt, dass es hierfür einen ganzheitlichen Ansatz braucht. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sowohl quantitative als auch qualitative Aspekte einzubeziehen, wie beispielsweise die Bezahlungsart, die fristgerechte Auszahlung des Lohns, die Berücksichtigung von Bildung und Arbeitserfahrung bei der Lohnhöhe und die Gleichbehandlung von Vollzeit- und Teilzeitangestellten sowie StücklohnarbeiterInnen. Die Bezahlung des gesetzlichen Mindestlohnes, der gesetzlichen Lohnzulagen und der korrekten Überstundenbezahlung ist nicht verhandelbar. Die Bezahlung eines Existenzlohnes ist ein angestrebtes Ziel, bleibt aber freiwillig.“

Was wir sagen

Triumph antwortet auf die CCC-Umfrage mit Standardantworten der BSCI. Die Firma versteckt sich hinter der Businessvereinigung und lagert die Verantwortung zur Einhaltung der Arbeits- und Menschenrechte weitgehend an die BSCI aus. Triumph verpflichtet sich nicht zur Bezahlung eines Existenzlohnes. Insgesamt gibt es in den Antworten von Triumph keine Hinweise auf ein ernsthaftes Engagement für die Verbesserung der Lohnsituation in der eigenen Lieferkette und die Anhebung der Löhne auf ein existenzsicherndes Niveau.