Neben Marken, Einzelhandelsunternehmen und Arbeitgebern spielen nationale Regierungen eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, ihre BürgerInnen vor ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen zu schützen.

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Die meisten Regierungen setzen zwar Mindestlöhne fest, diese sind jedoch im Allgemeinen nicht ausreichend, um eine vierköpfige Familie zu erhalten, ohne unter der nationalen Armutsgrenze zu leben. Um Investoren anzuziehen, haben viele textilproduzierende Länder Mindestlöhne festgesetzt, die unter dem Existenzniveau liegen.
Die Regierungen müssen dafür sorgen, dass der gesetzliche Mindestlohn zumindest ein Existenzlohn ist und auch tatsächlich ausbezahlt wird. Sie sollten die Verantwortlichkeit der Unternehmen für das Leben und den Lohn der NäherInnen in ihren Lieferketten regulieren.

2013_10_18Webseite_Home_um was es geht_Aktion-2