Firmencheck Adidas

Was sie sagen

„Die adidas Gruppe hat die Frage des Existenzlohns geprüft und ist zum Schluss gekommen, dass das Wohlergehen der ArbeiterInnen am besten über die Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern auf betrieblicher Ebene verbessert werden kann. Dort können Prozesse für die Festlegung der Lohnhöhe gefördert werden, die transparent sind und ArbeiterInnen direkt einbeziehen … .“

„Obwohl wir die Bemühungen der Arbeitsrechtsorganisationen im Zusammenhang mit der Asia Floor Wage Campaign (Asiatische Grundlohn-Kampagne), die in der Bevölkerung und von internationalen Gewerkschaften unterstützt wird, begrüssen und anerkennen, dass der Referenzlohn hilfreich ist, verlangen wir von unseren Lieferanten nicht, dass sie bei der Berechnung der Lebenskosten ihrer ArbeiterInnen nach einer vorgeschriebenen Existenzlohn-Methode verfahren. Wir prüfen das Thema weiterhin über unser Engagement im Bereich des Fair Wage Networks.“

Was wir sagen

Adidas unternimmt Schritte, um seine Lohnpraktiken in Asien zu überprüfen, ist aber als Unternehmen nach wie vor nicht gewillt zu definieren, was ein Existenzlohn konkret für das Unternehmen bedeutet. Weil das Unternehmen dies nicht tut und die Lohnverantwortung auf Zulieferfirmen und auf die FabrikbesitzerInnen abwälzt, wird es nie zur maßgebenden und notwendigen Änderung für die ArbeiterInnen kommen. Adidas muss sich zu einem Existenzlohn-Benchmark verpflichten und die Preisgestaltung so gestalten, dass Existenzlöhne bezahlt werden können.

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